Presse

8. Study Tour 2014:

„Kölner Studenten bauen Brücken“ im Kölner Stadtanzeiger vom 04.06.2014

Bericht des 10-tägigen Aufenthalts der russischen Studenten in Köln

Anfang April hieß die INetCampus Group Cologne, als studentische Vertretung der Universität zu Köln und dem Rheinland, unsere 15 russischen Gäste herzlich willkommen.IMG_0512 Kopie
Die letzten Monate der intensiven und strategischen Planung der Study Tour Köln-Moskau 2014 erwiesen sich als äußerst erfolgreich. Durch die großzügige finanzielle Hilfe der CRONIMET Mining AG, sowie der Fazit- und Börner Stiftung ist es gelungen ein vielseitiges Programm zu erarbeiten. Wir danken dem Bürgermeister der Stadt Köln, sowie der
Universität zu Köln für den angemessenen Empfang und die Wertschätzung unserer
Initiative.
Als wichtige Konstituente dieses akademischen Austausches erachtet die INetCampus
Group die interkulturelle Kommunikation und das daraus erwachsende tiefere Verständnis für kulturelle Prägung und andere Identitäten. Durch die Auseinandersetzung mit den anderen Werten, Lebensweisen und Denkstrukturen konnte eine wechselseitige
P1130947interkulturelle Kompetenz entwickelt werden. Besonders vor dem aktuellen politischen Hintergrund wird der Dialog zwischen den Ländern wichtiger als je zuvor erachtet. Durch die intensiven Diskussionen über die politische und wirtschaftliche Lage der bilateralen Beziehung zwischen Deutschland und Russland konnten Horizonte geöffnet und Verständnis gewonnen werden.

Bei einem Besuch des Hauses der Geschichte in Bonn, sowie einer historischen Stadtführung durch Köln konnte unseren russischen Gästen ein S tück Geschichte und Kultur näher gebracht werden. Der Besuch der KölnePhilharmonie und das gemeinsame Genießen von Tschaikowskys Meisterwerk
Schwanensee, sowie weiteren Sinfonien
von Gershwin und Haydn, verband alle Teilnehmer im kulturellen Hochgenuss der Musik.

Ein weiteres Augenmerk des Programms lag auf dem Besuch der wichtigsten Medienanstalten der Bundesrepublik. Eine Führung durch den WDR, als Beispiel eines

öffentlich-rechtlichen Senders, sowie eine Führung durch die Deutsche Welle, als staatlichen Auslandrundfunk, konnte den russischen Studenten die wichtige Pressefreiheit unseres Landes symbolisieren und einen Denkanstoß vermitteln.Stadtführung
Besonders die tiefgreifend- politische Podiumsdiskussion mit Ingo Mannteufel, dem Leiter der Osteuropaabteilung der DW, sowie die Gesprächsrunde mit Professor Gerhard Simon, einem Vertreter des Lew Kopelew Forums, stellten Meilensteine einer konstruktiven politischen Interaktion dar.

Neben den politischen und kulturellen Konstituenten dieses akademischen Austauschs, steht die Relevanz des Aufbaus einer wirtschaftlichen Kooperation im Vordergrund. Die studentischen Eliten der beiden Universitäten werden sehr wahrscheinlich in Zukunft die Führungspositionen von Großunternehmen besetzten, wodurch sich ein gesteigertes IMG_1751Interesse gegenüber den marktführenden Unternehmen ergibt. Die INet Campus Group dankt e.on, der CRONIMET Mining AG, sowie dem Weltkonzern Microsoft für die interessanten Unternehmensvorträge und die Möglichkeit einen Einblick in de internationalen Unternehmensstrukturen und Arbeitsweisen erlangen zu dürfen. Ein besonderer Dank gilt dem weltweit größten Chemiekonzern BASF. Der Einladung zum Hauptsitz der BASF SE in Ludwigshafen sind wir gerne gefolgt und der Besuch stellte einen besonderen Höhepunkt unseres Programms dar.

Nach einer äußerst erfolgreichen Zeit in Köln erwartet die INetCampus Group Cologne eine ebenso bereichernde Zeit in Moskau und freut sich durch dieses akademische Austauschprogramm einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung auf politischer, kultureller und wirtschaftlicher Ebene leisten zu können.

Luisa Schlierf,  4. Juni 2014


6. Study Tour 2012:

„Bürgermeister Wolf empfängt russische Austauschstudenten“ im Report-K.de vom 30.04.2012

Wolf machte deutlich, dass das friedliche Zusammenleben eine „bessere Lösung“ sei und er sich vor allem darüber freue, dass junge Menschen den interkulturellen Austausch suchen. Er erwähnte, dass sich im März des kommenden Jahres die Städtepartnerschaft mit Wolgograd zum 25. Mal jähren wird. Bei dieser stünde seit jeher hauptsächlich der Entwicklungsaspekt im Vordergrund – sei es als „Wissenstransfer“ oder auch materieller Art. Dies zeige, dass gerade junge Menschen ein breites Lernen erfahren sollten, um aktiv ihr eigenes Land voran bringen zu können. Nur so könne das notwendige Zusammenwachsen der Völker voran gebracht werden.

Der deutsche Student Jörg Hempelmann betonte vor allem die beeindruckende Wärme und Offenheit des russischen Volkes, mit der dieses stets das deutsche aufnehmen würde. Diese sei vor allem vollkommen frei von Vorwürfen, trotz der vergangenen Taten der Deutschen. Von diesem Austausch erhoffe er sich insbesondere neben entstehenden Freundschaften auch den wirtschaftlichen Austausch.
Nach den offiziellen Reden plauderte der Bürgermeister anschließend stilecht bei Kölsch mit den russischen Besuchern und erzählte Anekdoten der Stadtgeschichte aus der Römerzeit, dem Mittelalter und der jüngeren Verganenheit.


Nicola Ninnemann, 30. April 2012


4. Study Tour 2010:

Bericht über die 4. Study Tour in der Universitätszeitung vom 04.08.2010

Bericht Unizeitung


3. Study Tour 2009:

„Studenten der Moskauer Finanzakademie zu Gast in Köln“  auf koeln-nachrichten.de vom 20.04.2009

Die “study tour” führt immer wieder junge Gäste aus aller Welt in die Domstadt. Die Kölner Universität will damit den internationalen Austausch junger Studierender fördern. Seit dem gestrigen Sonntag weilt eine mehr als 20-köpfge Besuchergruppe der Finanzakademie Moskau in der Domstadt und sie wird noch bis zum Dienstag kommender Woche (28. April) bleiben. Organisiert wird das Rahmenprogramm von der Kölner Universität, genauer von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Kölner Uni.

Studierendenaustausch seit mehr als einem Jahr aktiv

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr folgte nun die zweite Besuchergruppe. Bereits bei der Erstausgabe im April vergangenen Jahres wartete ein abwechslungsreiches Programm auf die Studierendengruppe. Neben den Kölner Sehenswürdigkeiten und Besuchen in Vorlesungen und Fakultäten der Kölner Hochschule standen auch Besuche in Bonn und Frankfurt am Main auf dem Programm. Im Mai vergangenen Jahres kam es dann zu einem ersten Gegenbesuch in der russischen Hauptstadt. Neben Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma, dem Kanzler der Universität und Prof. Dr. Tassilo Küpper ist auch der heutige Gastgeber Schirmherr des Austauschprogramms. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einige Highlights. So werden die Moskauer Gäste unter anderem eine Schiffsfahrt nach Bonn unternehmen. Auch nach Duisburg und Frankfurt am Main stehen in diesem Jahr auf der Agenda. Zwischendurch gibt es dann immer wieder Unternehmenspräsentationen sowie am vorletzten Tag (Samstag) einen Grillnachmittag am Aachener Weiher mit anschließendem Theater- oder Opernbesuch. Am heutigen Montag müssen die Moskauer Gäste erst mal eine erste Vorlesung an der Universität besuchen.

red, 20. April 2009